Branchen-News
Aktuelle Themen, die die Branche bewegen

Ökologischer Landbau
Bayern nimmt mit 8.400 Ökobetrieben und einer ökologisch bewirtschafteten Fläche von 270.000 Hektar bundesweit den Spitzenplatz ein. Über ein Drittel aller deutschen Ökobetriebe wirtschaften in Bayern.
Mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierten Öko-Milch kommt aus Bayern. Auch bei der Verarbeitung von Ökoerzeugnissen ist Bayern führend. In den letzten Jahren gab es hier einen deutlichen Anstieg auf rund 3.150 Unternehmen.
Quelle: stmelf.bayern.de

ARGE Heumilch erhält Zuwachs aus Kärnten
Die Bio-Heumilch-Sennerei Kaslab’n Nockberge ist neues Mitglied der ARGE Heumilch. Sie stellt Käsespezialitäten aus der Bio-Heumilch von 18 Landwirten her.
Die ARGE Heumilch begrüßt ein neues Mitglied in ihren Reihen, das erste aus dem südlichsten Bundesland Österreichs. Die Kaslab’n Nockberge, eine Genossenschaft engagierter regionaler Landwirte, hat sich ganz der Heumilch verschrieben und im vergangenen Dezember die erste Bio-Heumilch-Käserei in Kärnten eröffnet.
Produktion edler Käsespezialitäten
18 Bio-Heumilchbauern liefern ihre Kuh- und Ziegenmilch an die Kaslab’n Nockberge. Die Produktpalette reicht von Butterkäse über Tilsiter, jungen Bergkäse, Rohrahmbutter und in Kürze auch gereiften Bergkäse, Bierkäse, Emmentaler bis zum Ziegenkäse. Die bei der Käseproduktion anfallende Molke wird nicht entsorgt, sondern an die Betriebe zurückgeliefert, um sie an Schweine und Jungtiere zu verfüttern.
Quelle: topograf.at

Bayern: Neue Broschüren zu Bio-Produkten und zum Öko-Landbau
Nürnberg - Auf der Biofach in Nürnberg, der Weltleitmesse der Bio-Branche, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zwei neue Broschüren zu Bio-Produkten und zum Öko-Landbau im Freistaat vorgestellt.
Das Infoheft „Bio-Lebensmittel aus Bayern“ bietet den Verbrauchern Wissenswertes, Fakten und Hintergründe zu diesem Thema. Hier finden sich praktische Tipps und Antworten auf Fragen wie: Wo kaufe ich regionale Bio-Produkte? Wie werden sie produziert kontrolliert und gekennzeichnet? Was machen die Produzenten und Verarbeiter anders? Die Broschüre „BioRegio Bayern 2020“ informiert über den ganzheitlichen Ansatz des 2012 aufgelegten bayerischen Landesprogramms, mit dem die Ökoproduktion im Freistaat bis 2020 verdoppelt werden soll. Das Heft stellt die verschiedenen Aktivitäten, Akteure und Erfolge vor und beschreibt die bis 2020 noch zu gehenden Schritte. Helmut Brunner: „Wir wollen, dass unsere Verbraucher und Produzenten vom anhaltenden Bio-Boom profitieren und Bayern seinen Stellenwert als größtes deutsches Öko-Land ausbaut.“ Derzeit gibt es im Freistaat schon mehr als 8.400 Öko-Betriebe, die rund 270.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben bewirtschaften.
Quelle: Agrarheute.com

Erfolgreich in der Nische zwischen „konventionell“ und „bio“
Karsee sz Krise in der Milchwirtschaft? Am Hof von Johannes Blattner im Karseer Weiler Endersen ist davon, wenn überhaupt, nur wenig zu spüren. Der 26-jährige Landwirt hat seinen Weg gefunden, um sich in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu positionieren. Davon konnte sich vor kurzem auch eine SPD-Landtagsdelegation mit dem früheren Innenminister Reinhold Gall an der Spitze überzeugen.
Das nass-kalte Wetter zeigt sich wenig gastfreundlich, doch der Politiker-Besuch fühlt sich auf dem Hof in Endersen 1 an diesem Morgen sofort willkommen. In der Scheuer neben dem Kuhstall steht ein Tisch mit Kaffee, und Johannes Blattner nutzt die Gelegenheit, um ein paar grundsätzliche Dinge zu seinem Berufsstand loszuwerden. Von einem derzeit „allgemein gedrückten Image“ spricht der 26-jährige Jungbauer, und davon, dass der klassische Landwirt zu wenig anerkannt werde: „Wir müssen uns öffnen und mehr positive Werbung machen“, so Blattner. Und: „Wir klassischen Betriebe machen schon lange ökologische Landwirtschaft, wir müssen das nur kommunizieren.“
Quelle: schwäbische.de

Bewässerung zunehmend wichtig
Salern – Beregnung im Grünland war Schwerpunktthema des diesjährigen Expertenforums Berglandwirtschaft gestern in der Fachschule Salern.
Die Bewässerung wird besonders in Bezug auf das Grünland ein immer wichtigeres Thema. Klimaerwärmung und abnehmende Mengen an Schmelzwasser von Gletschern führen künftig zu Problemen mit der Verfügbarkeit des für die Beregnung notwendigen Wassers: Dies erklärte Martin Thalheimer, am Versuchszentrum Laimburg verantwortlich für die Arbeitsgruppe “Boden, Düngung, Bewässerung”.
Wasserbedarf der Landwirtschaft in Südtirol
Beim Expertenforum Berglandwirtschaft – organisiert vom Fachbereich Berglandwirtschaft des Versuchszentrums Laimburg, der Fachschule für Landwirtschaft Salern und dem Beratungsring Berglandwirtschaft (BRING) – legte Thalheimer einen Überblick über die verfügbaren Wasserressourcen in Südtirol dar und setzte diese in Beziehung zum Wasserbedarf der Landwirtschaft: Der Wasserbedarf der Südtiroler Landwirtschaft wird auf 150 Millionen Kubikmeter geschätzt, wobei rund 60 Prozent auf den Obstbau, 10 Prozent auf den Weinbau und 30 Prozent auf das Grünland entfallen.
Quelle: suedtirolnews.it

Geld gegen das Verwalden
Das Telefon läuft momentan heiss bei Claudia Schatzmann. Die Iseltwalderin ist bei der Regionalkonferenz Oberland-Ost für die Landschaft zuständig. Und derzeit eine gefragte Person bei den hiesigen Landwirten. Noch bis nächsten Dienstag dauert für die Bauern eine der wichtigsten Phasen des Jahres: die Stichtagserhebung.
Das Prozedere ist ähnlich jenem der Steuererklärung. Nur heisst das Onlineprogramm für die Landwirte nicht Tax Me, sondern Gelan. Und sie müssen nicht Steuergelder bezahlen, sondern sie kassieren sie. In Form von Direktzahlungen.Im Gelan geben die Landwirte ihre Flächen und Elemente an, die zu Direktzahlungen berechtigen. Die Beiträge lassen sich in fünf Säulen zusammenfassen. Es gibt Kulturlandschaftsbeiträge für Landwirte, die dafür sorgen, dass hügelige Gebiete nicht verbuschen oder verwalden.
Quelle: bernerzeitung.ch

Bergbauernpreis 2017
Auf der Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes haben am Samstag drei Familien für die mustergültige Führung ihrer Höfe den Bergbauernpreis 2017 erhalten.
Der Bergbauernpreis ist eine Anerkennung für Menschen, die unter schwierigen Bedingungen Besonderes leisten.
„Sie stellen authentische, lokale Qualitätsprodukte her und pflegen die Landschaft. Im Gegensatz zu anderen Regionen in den Alpen werden die landwirtschaftlichen Flächen bei uns noch zur Gänze bewirtschaftet. Dadurch wird die Landschaft attraktiv gehalten, was die Grundlage für den Tourismus und indirekt für die anderen Wirtschaftssektoren schafft“, sagte Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler am Samstag auf der Bauernbund-Landesversammlung in Bozen.
Zudem seien viele Bergbäuerinnen und Bergbauern in Vereinen und Verbänden vor Ort aktiv und würden dazu beitragen, dass Bräuche und Traditionen weiter „gelebt“ werden.
Quelle: Tageszeitung.it

Heumilch-Siegel für Ziegenmilch?
Die Arbeitsgemeinschaft Heumilch hat bei der EU einen Antrag auf das Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.) für Schaf- und Ziegenheumilch eingereicht. „Durch das Siegel haben die Konsumenten noch mehr Garantie auf Qualität und Unverfälschtheit“, sagt Andreas Geisler, Koordinator der ARGE Heumilch, gemäss Mitteilung.
Quelle: Schweizerbauer.ch

Internationale Fachtagung zur Kälberaufzucht
Kälber sind die Zukunft des Milch- und Rindermastbetriebs. Das Kompetenzzentrum für Rinderzucht und Milchviehhaltung in Pyhra (NÖ) veranstaltet eine internationale Fachtagung zum Thema Kälberaufzucht. Referenten sind: • Dr. Martin Kaske vom RGD Schweiz, • die Tierärzte Dr. Walter Peinhopf (Stmk.) und Dr. Franz Kritzinger (OÖ), • Julia Trieb (AK Rindermast, LK NÖ) und Anton Andeßner (AK Rindermast, OÖ), sowie Marco Horn (AK...
Quelle: Bauernzeitung.at

Heumilch - Gelebte Qualität
Die Bergmilch Südtirol/Mila geht neue Wege: Seit 1. März ist die klassische Mila Frischmilch ausschließlich als Heumilch erhältlich. Sie steht als Vollmilch oder teilentrahmt mit 1,6 Prozent Fett im Verkaufsregal. Die angebotenen Verpackungsgrößen sind ein halbes und ein Liter.
Quelle: stol.it

Kufsteiner Kleinsennereien zeigen Käsekompetenz in Tiroler Vorzeigeprojekt
Zehn Tiroler Kleinsennereien haben sich zusammengeschlossen, errichten in Schlitters im Zillertal eine gemeinsame Käseschneide- und Verpackungsanlage und können ihren Käse künftig marktgerecht in den verschiedensten Formen und Verpackungseinheiten anbieten.

Zehnte Berglandwirtschaftstagung in Brixen
Brixen – Am Freitag fand im Forum in Brixen die zehnte Südtiroler Berglandwirtschaftstagung statt, die mit mehr als 500 Teilnehmern reges Interesse fand. Die Tagung wurde mit musikalischer Umrahmung und einer Rede des Obmanns des Beratungsrings Berglandwirtschaft BRING, Daniel Gasser, feierlich eröffnet.